Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Landshut e. V.
Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Landshut e. V.

Verbundenheit mit Mensch und Natur seit 1904

Der Kreisverband fördert die Obst- und Gartenkultur, die Landespflege und den Umweltschutz. Ausdrücklich will er dem Erhalt einer intakten Kulturlandschaft und der menschlichen Gesundheit dienen. Weitere Förderziele sind die Ortsverschönerung und damit die Verschönerung der Heimat, die Heimatpflege und die gesamte Landeskultur.

Ein besonderes Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche einschließlich der Familien an diese Ziele heranzuführen.

 

Mit 57 Gartenbauvereinen unterstützt der Kreisverband als Dachorganisation die Aktivitäten der über 9500 Mitglieder.

Grußwort der 1. Vorsitzenden

Liebe Gartenfreunde,

 

Ein herzliches Grüß Gott! Es freut mich, dass Sie unsere Homepage besuchen. Seit Januar 2017 darf ich Vorsitzende des Kreisverbandes sein. Wir sind ein engagiertes Team in der Vorstandschaft unterstützt mit unserem Geschäftsführer Armin Müller. Uns liegt die Natur sehr am Herzen. Seit Jahren wird in den einzelnen Ortsverbänden hervorragende Arbeit für den Gartenbau und Landespflege geleistet. Besten Dank an dieser Stelle für alle Mitglieder und den Vorsitzenden. So darf ich Ihnen umfassendes Jahresprogramm für das Jahr 2017 empfehlen.

Meine Ziele als Kreisvorsitzende sind, die bisherige sehr gute Arbeit fortzusetzen und neue Impulse für unsere Jugend und Kinder zu setzen. Wir wollen die Kinder für die Natur und Umwelt begeistern und diese in den Jugendgruppen und auch deren Eltern in unseren Verband integrieren.

 

Freundlichst Ihre

Martina Hammerl

Landshut blüht

eine Aktion des Landschaftspflegeverbandes mehr lesen

 

Tag der offenen Gartentür

 siehe pdf unten

Entsteint Euch

Das Land Rheinland-Pfalz informiert über Kiesgärten. Dieses Thema ist auch bei uns aktueller den je. lesen

Gärten in Niederbayern
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Pfingstmontagswanderung in Aham

Zu Beginn der Wanderung begrüßte die Kreisverbandsvorsitzende Martina Hammerl die ca. 250 Gäste. Im Anschluß stellte Bürgemeister Jens Herrnreiter die Gemeinde kurz vor und auch stellvertretender Landrat Rudolf Lehner überbrachte die Grüße des Landkreises, dem die Begrüßung durch den Vorsitzenden des Ortsvereines, Hans Thaler folgte.

Manfred Brandl erläuterte die Wanderroute, worauf es bei strahlendem Sonnenschein losging.

Auf zwei Routen konnte durch Aham gewandert werden, die auch an einigen Informationständen vorbeiführten. So konnte neben Kirche und Schloss auch der Beispielgarten des Vereins erkundet werden. Auch die neu errichteten Naherholungsplätze an der Vils lagen auf dem Weg.

Nach rund vier Kilometern erreichten die Wanderer das Ziel, wo bei Brotzeiten, Kaffee und Kuchen die Wanderung mit einem gemütlichen Beisammensein ausklang.

 

Bilder:

Gartler-Vorsitzende Martina Hammerl mit (v. l.) dem Ortsvorsitzenden Hans Thaler

 

In voller Wachstum stehen die Obstbäume im Beispielsgarten des Ahamer Vereins

Vorstandssitzung des Kreisverbandes

„Frühe Obstbaumblüte lässt heuer hoffen“

Nachtfröste könnten noch gefährden – Kreisverband schärft sein Programm

Sein Programm für die nächsten Monate schärfte der Landshuter Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, der unter Vorsitz von Martina Hammerl tagte. Herausragend sind hier das „Pfingstmontags-Treffen“ in Aham und der „Tag der offenen Tür“ im Kreislehrgarten. Unabhängig davon war auch die heuer reichhaltige Obstbaumblüte ein Thema. „Auf eine gute Obsternte können wir hoffen“, erklärte der Pomologe Jürgen Pompe. Er schränkte seine Aussage aber auch mit dem Hinweis ein, dass es einen Nachtfrost nicht mehr geben darf.

Der Kreislehrgarten ist, so Gartenwart Christian Reiss bei dieser Gartler-Vorstandssitzung im Altdorfer Gasthaus Wadenspanner, auf dem jahreszeitlichen Stand und deshalb jetzt in voller Blütenpracht. Auch hinsichtlich der Bewirtschaftung der Gemüsebeete werden heuer, wie der Jugendbeauftragte Peter Fischer vortrug, einige „Kartoffel-Pyramiden“ für Kinder-Gruppen angelegt.

Das „Pfingstmontags-Treffen“ des Kreisverbandes wird heuer durch den Gartenbauverein Aham-Loizenkirchen ausgerichtet. Dazu informierte Manfred Brandl über den geplanten Ablauf dieses Treffens, das um 13:30 Uhr unweit an der Lerchenhofhalle beginnen wird. Die angebotene Wanderroute gewährt einen Einblick in das landschaftlich schöne Vilstal. Auch eine Bewirtung der Gäste ist eingeplant.

Der „Tag der offenen Tür“ am 9.September im Kreislehrgarten wird, wie die beiden Pomologen Josef Ammer und Jürgen Pompe erläuterten, unter dem Motto „Wildfrucht trifft Kulturfrucht“ veranstaltet. Auch eine Obstschau ist vorgesehen. Weiter werden Äpfel gepresst sowie frischer Apfelsaft und Federweißer ausgeschenkt. Ferner versuchen die Pomologen, mitgebrachte Obstsorten zu bestimmen. Angebote für Kinder und Jugendliche sind geplant. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Am Landeswettbewerb „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ nehmen auch Gartenbauvereine aus dem Landkreis Landshut teil, berichtete Peter Fischer. Dabei unterstrich er, dass Streuobstwiesen eine große ökologische Bedeutung haben. Gerade hier stellt sich oft eine reichhaltige Flora und Fauna ein. Beim bayernweiten „Tag der offenen Gartentür“ am 24.Juni gewährt ein Garten in Hilling/Gemeinde Bodenkirchen den Blick in eine „grüne Oase“, teilte Geschäftsführer Armin Müller mit.

Die Überarbeitung oder Ergänzung der Geschäftsordnung des Kreisverbands, die ebenfalls auf der Tagesordnung stand, wurde teils kontrovers diskutiert. Eine Entscheidung dazu wurde nicht gefällt. Die Vorstandsmitglieder wollen sich weiter mit diesem Thema befassen. Kritisch urteilte Kassier Rudi Kollmeier über die neuen Vorgaben für den Datenschutz, der mit einem enormen Verwaltungsaufwand verbunden sei. Deshalb ist nun daran gedacht, den Gartenbauvereinen ein Info-Blatt zukommen zu lassen.

 

Bilder:

Gartler-Vorsitzende Martina Hammerl mit (v. l.) dem Jugendbeauftragten Peter Fischer, mit Geschäftsführer Armin Müller sowie mit den Pomologen Jürgen Pompe und Josef Ammer

 

In voller Blütenpracht stehen derzeit die Obstbäume, die einen Nachtfrost nicht mehr vertragen würden.

Fachgerechter Obstbaumschnitt nach Öschberg

Fachforum des Kreisverbandes war ein Erfolg

Zweikirchen, Siegerstetten. Am vergangenen Samstag hielt der Kreisverband für Gartenkultur und Landespflege e.V. sein erstes ganztägiges Fachforum ab. Als Thema wurde der fachgerechte Obstbaumschnitt in Anlehnung an die Öschbergmethode gewählt. Mit 23 Teilnehmern, die teilweise bis aus Österreich angereist waren, war der Kurs sehr gut besucht. Als Referent fungierte der Pomologe und zertifizierte Landschaftsobstbaumpfleger Jürgen Pompe aus Neufahrn.

Im Gasthaus Hahn in Zweikirchen wurde am Vormittag der theoretische Teil behandelt.

Ausführlich erläuterte der Referent die verschiedenen Werkzeuge für den Obstbaumschnitt und die richtige Desinfektion dieser, damit Krankheiten wie Obstbaumkrebs oder der gefährliche Feuerbrand nicht auf andere Bäume übertragen werden. Die Wuchscharakteristik und die möglichen Reaktionen der Obstbäume auf Eingriffe des Menschen stellte Jürgen Pompe ausführlich dar. So wurden die Wachstumsgesetze und der Aufbau der richtigen Baumkrone nach der Öschbergmethode bei Äpfeln, Birnen und auch Steinobst aufgezeigt und erklärt. Dieses Wissen ist enorm wichtig für den richtigen Schnitt. So wird beim Obstbaumschnitt zwischen Pflanzschnitt, Erziehungsschnitt und Überwachungsschnitt unterschieden. Die Vor- und Nachteile des Winter-, wie auch des Sommerschnitts waren ein wichtiges Thema.

Nach dieser theoretischen Einführung in die Grundlagen des Obstbaumschnitts ging man am Nachmittag im Kreislehrgarten in Siegerstetten in die Praxis über. Bei leichtem Schneefall zeigte Jürgen Pompe den Schnitt an jungen, wie auch an älteren Obstbäumen anschaulich die Vorgehensweise beim Schnitt zum Kronenaufbau nach Öschberg.

Bei jungen Bäumen steht der Kronenaufbau durch Stammverlängerung und Leitastausbildung im Vordergrund, während bei größeren und älteren Bäumen, die bereits in der Ertragsphase sind, die Ausbildung von Fruchtholz wichtig ist. Die Wichtigkeit der richtigen Unterlage z.B. Sämling oder Typenunterlage wie auch die sinnvolle Zwischenveredelung wurden vom Referenten betont. Bei alten Bäumen wird der sog. Verjüngungsschnitt angewandt, d.h. nach unten hängende, abgetragene Äste werden durch Erneuerungstriebe, fälschlicherweise oft "Wasserschosser" genannt, ersetzt.

Sodann wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt, um das erlernte Wissen selbst in die Praxis umzusetzen. Wichtig für den Referenten war das fachliche Gespräch innerhalb der Gruppe bevor sie mit dem Schneiden begannen.

Erste Vorstandssitzung des Kreisverbandes in 2018

 

„Milder Winter gefährdet noch nicht Obstbaumblüte“

Pomologen plädieren für mehr Mostbirnen-Bäume – Pfingstmontags-Wanderung in Aham-Loizenkirchen

Der unverhältnismäßig milde Winter hat noch keine Auswirkungen auf die diesjährige Frühjahrs-Obstbaumblüte, erklärten übereinstimmend die Pomologen Jürgen Pompe und Josef Ammer vom Landshuter Kreisverband für Gartenbau und Landespflege. Bei dieser ersten Sitzung in diesem Jahr stimmte die Kreisvorstandschaft unter Vorsitz von Martina Hammerl auch auf das Verbandsjahr 2018 ein. Dabei gab Kreisfachberater Armin Müller zu verstehen, dass ihm im Lehrgarten eine artenreiche Blumenwiese wichtiger als ein hoher Obstertrag sei.

Zu Beginn dieser Sitzung im Altdorfer Gasthaus Wadenspanner gratulierte Martina Hammerl auch dem verdienten Vorstand Georg Nirschl zum Siebzigsten. Der Jubilar, der bereits die „Goldene Ehrennadel mit Kranz“ erhalten hat, ist seit zwei Jahrzehnten in der Vorstandschaft des Kreisverbands und dazu auch seit 1987 Vorsitzender des Gartenbauvereins Eugenbach.

Georg Nirschl hat sich, wie von Martina Hammerl angemerkt, für eine wiederholte Teilnahme von Eugenbach am „Dorfverschönerungs-Wettbewerb“ stark gemacht. Eugenbach wurde dadurch mehrmals Kreissieger. Auf Bezirksebene wurden zweimal „Silber“ und einmal sogar „Gold“ erreicht. Beim Landesentscheid erzielte Eugenbach die „Bronze“-Medaille. Unabhängig davon hat sich Georg Nirschl auch als Organisator der Kreisverbandsfahrten engagiert.

Die eigentliche Tagesordnung eröffnete Gisela Geppert, die über die notwendige Überarbeitung der Geschäftsordnung berichtete. Aus ihrer Sicht als Juristin müssen die Zuständigkeits- und die Haftungsregelungen aktualisiert werden. Nach Meinung der Vorstandschaft sollen zunächst die Entscheidungen des Landesverbands in fast gleicher Angelegenheit abgewartet werden.

In diesem Jahr wird der Kreisverband wieder eine Pfingstmontags-Wanderung in Zusammenarbeit mit dem Gartenbauverein Aham-Loizenkirchen durchführen. Dessen Vorsitzender Manfred Brandl erläuterte den geplanten Ablauf dieses Treffens. Auf der Wanderstrecke werden die Loizenkirchener Pfarrkirche St. Maria und Dionys und das im Eigentum der Grafen-Familie Montgelas befindliche Wasserschloss in Aham angesteuert. Die Route würde auch entlang der Vils zu den Beispielgärten verlaufen. Das skizzierte Programm wurde gebilligt, ein Kreisverbands-Zuschuss in Aussicht gestellt.

Laut Armin Müller klappt inzwischen die neue Bewirtschaftung des Kreislehrgartens. Der Vorschlag des Imkers Christian Ott, dort auch eine Blumenwiese anlegen zu wollen, wurde gutgeheißen. Weiter informierte der Kreisfachberater auch darüber, dass Dr. Verena Eißfeller von der „Umweltstation“ zugesagt habe, heuer am „Tag der offenen Tür“ im Kreislehrgarten (9.September) sowie beim „Kinder-Erlebnistag“ mitzumachen.

Nach Angaben des stellvertretenden Vorsitzenden Peter Fischer wird sich das diesjährige Jugendprogramm insbesondere am Thema „Streuobstwiesen“ ausrichten. Auch zu der für wichtigen Bestandssicherung der Bienenvölker berichteten übereinstimmend die beiden Imker Jürgen Pompe und Christian Ott über einen in diesem Winter bisher zufriedenstellenden Verlauf.

Zum Schluss dieser Sitzung wurde auch das besorgniserregende Thema „Wohnungs- und Hauseinbrüche“ angesprochen. Jeder übertriebene Sichtschutz an der Grundstücksgrenze begünstigt Einbrecher. Diese nutzen oft hohe Hecken und Einfriedungen aus, die keinen Einblick auf das Grundstück gestatten.

 

Bilder:

Vorsitzende Martina Hammerl gratulierte Georg Nirschl zum Siebzigsten

Manfred Brandl (rechts) und Martina Hammerl stellten im Beisein von Peter Fischer und Armin Müller den Routenplan der diesjährigen „Pfingstmontags-Wanderung“   vor

Mitgliederversammlung des Kreisverbandes

 

„Tragen Sie unsere Gartenkultur nach außen“

Appell der Kreisverbandsvorsitzenden Martina Hammerl - „Goldene Rose“ für Dr. Marianne Maierbeck

 

In einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs hielt der Landshuter Kreisverband für Gartenbau und Landespflege sowohl Rückschau wie auch Ausblick. Dabei stellte die Kreisvorsitzende Martina Hammerl provokativ die Frage: „Wer hat noch Zeit für einen Garten“. Ihre Antwort dazu war, dass der mitgliederstarke Verband weiterhin seine Struktur erhalten und seine Gartenbauvereine im Landkreis und in der Stadt Landshut stützen will. In diesem Ziel wurde die Vorsitzende auch von Landrat Peter Dreier bestärkt, der zusagte, diese die Heimat prägende Gartenkultur weiterhin fördern zu wollen.

Die im Gasthaus Stadler in Vilsheim anberaumte Jahreshauptversammlung eröffnete Martina Hammerl mit der Mitteilung, dass der Kreisverband aktuell 9522 Mitglieder in 57 Gartenbauvereinen habe. Aus dieser Sicht bewertete sie auch den Zuspruch aus der Kommunalpolitik. Mit Landrat Peter Dreier waren auch seine beiden Vertreter Alfons Satzl und Rudolf Lehner zu dieser Versammlung gekommen, die mit ihrer Anwesenheit auch ein Zeichen für ihre Verbundenheit zu dieser Gartenkultur dokumentieren wollten.

In seinem Grußwort versprach Landrat Peter Dreier die nötige Unterstützung, die heute bei der Bewahrung der Gartenkultur erforderlich sei. Er nannte hier den erfolgreich angelaufenen „Landschaftspflegeverband“ und die bildungsorientierte „Umweltstation“. Deren Unterstützung soll auch dazu beitragen, die Natur ökologisch zu erhalten. Dazu müsse auch „Umwelt-Bildung“ weiter verbessert werden, die gerade die Gartenbauvereine vor Ort intensivieren. Ausdrücklich dankte der Landrat den vielen Ehrenamtlichen, vorrangig der neuen Kreisvorsitzenden Martina Hammerl, die sich bereiterklärt haben, Verantwortung zu übernehmen.

Aus der Sicht der „gastgebenden Gemeinde Vilsheim“ verwies Bürgermeister Georg Spornraft-Penker auf das „starke Element“ der Gartenbauvereine in einer Kommune. An diese Aussage knüpfte auch der stellvertretende Vorsitzende Hans Brandlmeier des örtlichen Gartenbauvereins an, der von vielen Aktivitäten im Jahreslauf berichtete.

In Vertretung des unerwartet verhinderten Landesverbands-Präsidenten Wolfram Vaitl kam Bezirksvorsitzender Michael Weidner, der dazu aufrief, die Gartenbauvereine sollten sich noch mehr als bisher der Jugend zuwenden. Hierfür gebe der vom Landesverband herausgegebene „Leitfaden für die Jugendförderung“ die nötige Weisung. Bezirks- und Landesverband würden zu dieser Jugendarbeit auch Geld beisteuern. Weiter ermunterte der Bezirksvorsitzende dazu, die Aktion „Niederbayern blüht auf“ auch im kommenden Jahr fortsetzen zu wollen. Eine hochwertige Blumensaat-Mischung stehe bereit.

Einen ausführlichen Geschäftsbericht für das Verbandsjahr 2017 erstattete Armin Müller. Nach seiner Schilderung sei inzwischen auch die Betreuung des Kreislehrgartens mit den Gartenwarten Christian Reiss und Hans Radspieler sowie mit dem Imker Christian Ott gut gelöst. Der heuer erstmalig vom Landschaftspflegeverband ausgeführte Wiesenschnitt mit Schnittgutabfuhr, soll aus der Wiese im Lehrgarten, langfristig eine artenreiche Blumenwiese machen. Für 2018 kündigte Armin Müller wieder verschiedene Aktions-Schwerpunkte an. Der Auftakt ist bereits am 17.Februar bei einem ganztägigen Fachforum zum Öschbergschnitt in Zweikirchen (Gasthaus Hahn) und im Lehrgarten.

Für den Arbeitskreis „Pomologie“ informierte Jürgen Pompe. Dabei hob er besonders die Dokumentation und Sicherung der auf dem ehemaligen Standortübungsplatz Landshut vorgefundenen Alt-Obstbäume hervor. Recht unterschiedlich sei, so Peter Fischer für den Arbeitskreis „Jugend“, die in den Gartenbauvereinen praktizierte Jugendarbeit. Auch er warb deshalb dafür, die Jugendarbeit in allen Vereinen in den Fokus rücken zu wollen.

Das Verbandsjahr 2016 haben der Kreisverband, so Rudi Kollmeier, mit einem bescheidenen Überschuss von 1675 Euro abgeschlossen. Auch für das bald endende Verbandsjahr 2017 prognostizierte er ein positives Ergebnis. Ihm bescheinigte dann Revisor Alfons Satzl auch eine einwandfreie Kassenführung.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ wurde Dr. Marianne Maierbeck, die von 2000 bis 2016 den Kreisverband geführt hat, mit der „Goldenen Rose“, der höchsten Auszeichnung des Landesverbandes, geehrt. Bezirksvorsitzender Michael Weidner sprach hier die Laudatio, wobei er ihr ehrenamtliches Engagement schilderte. Arbeitstagungen, Dorfverschönerungs-Wettbewerbe und der Kreislehrgarten waren nur einige der vielen Aufgaben.

Mit der „Goldenen Ehrennadel mit Kranz“ wurde Georg Nirschl ausgezeichnet. Der Geehrte ist seit 1987 Vorsitzender des Gartenbauvereins Eugenbach. Zuvor war dort auch schon in der Vorstandschaft aktiv. Georg Nirschl hat sich besonders als Initiator für die wiederholt erfolgreichen Teilnahmen von Eugenbach beim Dorfverschönerungs-Wettbewerb und als Reiseorganisator für Info-Fahrten verdient gemacht.

Die „Goldene Ehrennadel“ konnte Josef Maierbeck in Empfang nehmen, der langjähriger Vorsitzender des Gartenbauvereins Berghofen war. Weiter war er lange Zeit Beirat in der Kreisvorstandschaft und dazu ein recht engagierter Gartenwart im Lehrgarten. Die „Silberne Ehrennadel“ wurde Jola Nirsch und Maria Kolbeck, beide aus Eugenbach, in Abwesenheit zugesprochen. Mit Heinrich Hahn aus Binabiburg hat erstmals ein Mitglied des Kreisverbands die „Gartenpfleger-Prüfung“ des Landesverbandes abgelegt. Michael Weidner überreichte die Urkunde.

Mit ausgewählten Bildern berichtete Georg Nirschl über die viertägige Info-Fahrt 2017 des Kreisverbands in die Wachau und nach Wien. Mit Anregungen und Ideen zum Landes- und Kreisverband eröffneten Gisela Geppert (Essenbach) und Professor Dr. Gerhard Wenzel (Velden) die Diskussion.

Bilder:

1834 Die Geehrten, Dr. Marianne Maierbeck, Georg Nirschl und Josef Maierbeck, mit             Landrat Peter Dreier, Kreisverbandsfunktionären und dem Bezirksvorsitzenden Michael Weidner

1836  Die Berichterstatter bei der Gartler-Jahreshauptversammlung mit der Vorsitzenden       Martina Hammerl

1838  Heinrich Hahn (Bildmitte) hat erfolgreich die Gartenpfleger-Prüfung absolviert

Vorstandssitzung des Kreisverbandes

Zum Auftakt dieser Vorstandssitzung des Landshuter Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege verwies die Vorsitzende Martina Hammerl auf den gesellschaftlichen Wandel, der auch die „grüne Organisation“ erfasst hat. „Heute müssen wir darum kämpfen, dass sich Mitglieder bereiterklären, in bestehenden Gartenbauvereinen auch Verantwortung zu übernehmen“. Offenbar ist das, wie übereinstimmend Rudi Kollmeier und Ludwig Vielhuber anmerkten, eine landesweite Entwicklung, weil sich ehrenamtlich tätige Vereinsführungskräfte auch von der Politik im Stich gelassen fühlen.

Mit der Überarbeitung seiner Kreisverbands-Satzung kann noch etwas abgewartet werden. Dieses Resümee zogen die Vorstandsmitglieder, nachdem ihnen Armin Müller vom Ergebnis der Landesverbands-Versammlung berichtet hatte. Demnach aktualisiert auch dieser Verband derzeit seine Satzung.

Die Pflegearbeiten im Lehrgarten sind laufend ausgeführt worden, berichtete der neue Gartenwart Christian Reiss. Nach seinen Angaben haben die Gartenbauvereine die Arbeitseinsätze absolviert. Zufrieden äußerte sich hier auch Kreisfachberater Armin Müller über die Bewirtschaftung durch den Landespflegeverband. Angeregt wurde von Vorstandsmitgliedern, eine Teilfläche als „mehrjährige Blumenwiese“ anzulegen.

Auch die nächsten Termine wurden besprochen und abgeklärt. So wird am 25.November die Mitgliederversammlung in Vilsheim, Gasthaus Stadler, stattfinden. Der Präsident des Landesverbands, Wolfram Vaitl, hat zugesagt, zu dieser Veranstaltung zu kommen. Statt mit einer Arbeitstagung wird das neue Verbandsjahr 2018 am 17.Februar mit einem „Fachforum“ gestartet. Der „Tag der offenen Tür“ im Kreislehrgarten wird schon am 9.September sein.

Für den Arbeitskreis „Jugend“ konnte Peter Fischer vermelden, dass im kommenden Jahr der landesweite Kinder- und Jugendwettbewerb „Streuobst-Vielfalt – Beiß rein!“ durchgeführt wird. Dabei erinnerte er daran, dass Streuobstwiesen wertvolle Lebensräume für bedrohte Arten der Tier- und Pflanzenwelt und zugleich prägende Bereiche unserer Kulturlandschaft seien. In diesen Streuobstwiesen kann man die Wurzeln der bayerischen Gartenbauvereine sehen, weil gegen des 19.Jahrhunderts die ersten Vereine zur Sicherung einer gesunden Ernährung der Bevölkerung mit Hilfe des Obstbaues gegründet wurden.

 

Bild: Die Vorsitzende Martina Hammerl berichtete gemeinsam mit (v.l.)Ludwig Vielhuber, Peter Fischer, Armin Müller, Josef Ammer und Jürgen Pompe aus dem Tagesgeschehen des Kreisverbands

„Um die regionale Gartenkultur verdient gemacht“

Langjähriger Bezirks- und Kreisverbandsvorsitzender der Gartenfreunde feierte Neunzigsten

Eine Gratulationscour erlebte Curt Leffler, der seinen Neunzigsten feierte. Der Jubilar, einst beruflich als leitender Direktor bei der Regierung von Niederbayern beschäftigt, hat ehrenamtlich über Jahrzehnte hinweg sowohl den niederbayerischen Bezirksverband als auch den Landshuter Kreisverband für Gartenbau und Landespflege geführt. Auf sein Engagement geht unter anderem die Anlage des großräumigen Kreislehrgartens bei Siegerstetten im Jahre 1984 zurück.

Dem Landshuter Kreisverband für Gartenbau und Landespflege stand Curt Leffler von 1981 bis 2000 vor. In diesen 20 Jahren hat sich die Mitgliederzahl des Kreisverbands von 3400 auf 9200 erhöht. Allein schon deshalb und auch wegen seiner Verdienste um diesen Kreisverband gratulierte ihm schon zuvor seine Nachfolgerin, Dr. Marianne Maierbeck (2001 – 2016). Die amtierende Kreisverbandsvorsitzende Martina Hammerl (seit Januar 2017) erinnerte beim Empfang in der Gaststätte „zur Insel“ an das Wirken des Jubilars.

„Mit der Anlage des Kreislehrgartens, in dem inzwischen an die 200 Bäume mit alten Obstsorten stehen, setzte Curt Leffler gemeinsam mit dem damaligen Kreisfachberater Manfred Obst und dem unvergessenen Landrat Hans Geiselbrechtinger ein sichtbares und nachhaltiges Zeichen für die regionale Garten- und Obstbaumkultur“, gab die amtierende Vorsitzende zu verstehen. Nach ihren Worten hat der Jubilar auch den Grundstein für den heute über die Landesgrenzen hinaus recht aktiven Pomologen-Arbeitskreis um Jürgen Pompe und Josef Ammer gelegt, der sich der Bestandssicherung alter Obstsorten verschrieben hat.

Auch stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender Peter Fischer, ein langjähriger Weggefährte von Curt Leffler, verwies auf das stete Bemühen des Jubilars, den Lehrgarten nicht nur ökolgisch auszurichten, sondern auch „Zug um Zug“ zu einem beliebten Treffpunkt für die „grüne Organisation“ auszubauen. Er nannte hier auch die Aufstellung des denkmalgeschützten „Troidkastens“ im Jahre 1988. Mit ihm reihte sich auch Verbandskassier Rudi Kollmeier in den Kreis der Gratulanten ein.

Glückwünsche an den von 1992 bis 2004 amtierenden Bezirksvorsitzenden übermittelte sein Nachfolger Michael Weidner. Nach dessen Angaben hat dieser Verband, der inzwischen 75000 Mitglieder in neun Kreisverbänden zählt, während der Amtszeit von Curt Leffler auf regionale Besonderheiten gesetzt. Zu unterschiedlich seien hier die klimatischen Bedingungen vom Bayerischen Wald bis ins Rottal. Curt Leffler hat mit der „Goldenen Rose“ auch die höchste Auszeichnung des Bayerischen Landesverbands erhalten.

Den „grünen Verbands-Gratulanten“ schlossen sich auch noch Josef Deifel für den Gartenbauverein Altdorf sowie Josef Sehofer für den Heimat- und Museumsverein Altdorf an. Hier in Altdorf hatte Curt Leffler mit seiner Familie über Jahrzehnte hinweg seine selbst erwählte Heimat, bevor er altersbedingt in die Stadt Landshut umgezogen ist.

 

Bild: Jubilar Curt Leffler (Bildmitte) mit seiner Frau sowie mit den Gratulanten der „grünen Organisation“, (v. l.) Peter Fischer, Martina Hammerl, Michael Weidner, Josef Deifel und Rudi Kollmeier

Nächste Veranstaltung

 

24.06.18 Tag der offenen Gartentür

Gartenpflegerseminare der Kreisfachberatung

 

Die Kreisfachberatungen Passau, Rottal-Inn und Landshut bieten 2018 kostenlose Gartenpfleger-Seminare an. Das Programm entnehmen Sie bitte dem Info-Blatt.

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